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Aufbauseminare für
Montessori-Lehrpersonen mit
mit Montessori in der Praxis
unter Fort- und Weiterbildung

Schulstruktur

Eingangsstufe

Für Kinder, die noch nicht schulreif aber schon schulpflichtig sind, bieten wir eine Eingangsstufe an. Diese Kinder können so langsam in den Schulalltag hineinwachsen und die Schulreife erlangen. Sie haben die Möglichkeit, die Lerninhalte, die auf drei Jahre angelegt sind, dann in vier Jahren zu bewältigen.

Auch für Kinder, die aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten schulreif sind, aber noch Entwicklungsbedarf in emotional-sozialen Bereich haben, bietet die Eingangsstufe die Möglichkeit, ihren Bedürfnissen zu entsprechen.

Auf Grund der uns erteilten Kindergartenbewilligung ist es jederzeit möglich, schon ab 3 Jahren oder ab obligatorischer Kindergartenzeit (ab 4 Jahren) bei uns zu beginnen, um eine Unterbrechung bei der Betreuung der Kinder zu vermeiden.

Klassenbildung

Die Schüler werden in jahrgangsgemischten Klassen unterrichtet. Dabei orientieren wir uns an den Aufnahmebestimmungen des Kantons Basel Stadt.

Die gemischte Altersstruktur wirkt sich auf die Sozialkontakte und das soziale Lernen positiv aus. Auch das Lernverhalten wird nachhaltig beeinflusst.

Die älteren Schüler dienen als Vorbilder. Sie verfügen über einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung gegenüber den jüngeren Mitschülern und können diesen weitergeben. Sie können die Jüngeren anleiten, eine Führungsrolle übernehmen, und lernen so, Verantwortung zu übernehmen. Der Umgang mit den jüngeren Mitschülern lehrt sie Geduld und Rücksichtnahme.

Die jüngeren Schüler können sich durch diese Vorbilder leichter auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Sie übernehmen rascher die bereits eingeübten Regeln der Gruppe, können sich demzufolge schneller orientieren und in die Gruppe eingliedern.

Bei Lernunterstützung sind sie nicht nur auf den Leiter angewiesen, sie können sich auch immer wieder an ältere Mitschüler wenden. So lernen die Kinder, sich gegenseitig in ihren Fähigkeiten wahrzunehmen und weiter zu helfen.

Es ist auch möglich, in diese Klassen hochbegabte, lernschwache oder behinderte Kinder zu integrieren. Allerdings wird bei der Aufnahme die Klassenstruktur ausschlaggebend sein.

Klassenführung

Die Klasse wird ab einer Schülerzahl von 15 Schülern von zwei Lehrpersonen geführt, die zusammen 150 Stellenprozente haben. Die beiden Personen teilen sich die anfallenden Arbeiten in der Klasse wie Materialherstellung, Elterngespräche, Sitzungen und die Teilnahme an Anlässen entsprechend ihrer Stellenprozente auf.

Die Lehrpersonen stimmen sich in pädagogischen Fragen ab. Die Kleinteams sind dafür zuständig, Angebote und Kurse des Schulvormittags wie Werken, Handarbeit, Zeichnen, Religion oder Sport miteinander zu planen und die Aufgaben sinnvoll zu verteilen.