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Beurteilungen

Innerhalb der vier Jahre werden sechs Beurteilungsgespräche mit dem Kind, dessen Eltern und den Lehrpersonen stattfinden.

Das erste Gespräch findet am Ende des ersten Schuljahres statt, die weiteren fünf werden auf die verbleibenden Schuljahre verteilt.

Dieses Gespräch wird zwischen Leiter und Schüler vorbereitet. Der Schüler ist aufgefordert, seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Deutsch, Kosmischer Erziehung, Projektarbeit, den Fächern Religion und Sport darzustellen. Dabei soll auch die Sprache auf die Lerninhalte kommen, mit denen der Schüler sich noch nicht beschäftigt hat oder die ihm noch Mühe bereiten.

Hinzu kommen noch die Bereiche soziales Lernen/ Umgang mit anderen sowie das Verhalten bei der Arbeit. In diesen beiden Bereichen soll der Schüler wahrnehmen können, wie er Konflikte angeht, wie seine Kontakte zu den Mitschülern sind, wie seine Position in der Gruppe. Des Weiteren soll ihm seine Arbeit bewusst werden, wie er mit der Freien Wahl zurecht kommt, sich im Zimmer orientieren kann, die Anforderungen einer Arbeit erfüllt, sich organisiert.

Für jeden dieser Bereiche nimmt der Schüler eine Selbsteinschätzung vor. Dies geschieht nicht über Ziffernnoten, sondern mittels ausgewählter Symbole, die den Prozess des Lernens darstellen sollen.

Auch die Eltern stellen ihre Wahrnehmung dar. Sie schildern, wie sie ihr Kind zuhause erlebt haben, wie sein Lernverhalten sich dort entwickelt hat, wie die Motivation zu den einzelnen Bereichen erlebt wurde und vieles mehr.

Der Leiter hat die Aufgabe, den Schüler ebenfalls mit seiner Wahrnehmung zu konfrontieren. Dies kann dem Kind helfen, über unrealistische Selbstwahrnehmungen nachdenken zu können, seien diese zu hoch oder zu tief angesetzt.

Die Ergebnisse dieser Gespräche werden in einem speziellen Instrument zur Beurteilung (Lernbericht) festgehalten.

Sollte ein Schüler die Schule verlassen und auf eine Regelschule wechseln, können der Beurteilung auch Ziffernnoten hinzugefügt werden, sollte dies erforderlich sein.